„Was kostet eine Website?" ist die häufigste Frage, die uns erreicht — und die ehrlichste Antwort lautet: es kommt darauf an, was die Website leisten soll. Damit Sie nicht im Nebel stochern, hier die realen Preisspannen und die Kostenfallen, über die niemand gern spricht.
Die drei Wege zur Website
1. Website-Baukasten (10–40 € pro Monat)
Wix, Squarespace, Jimdo & Co. sind der schnellste Einstieg. Sie zahlen wenig, bekommen aber auch wenig Individualität: begrenzte Gestaltung, eingeschränkte Suchmaschinen-Optimierung und ein Umzug zu einem anderen Anbieter ist praktisch unmöglich. Für ein Hobbyprojekt in Ordnung — für ein Unternehmen, das über Google gefunden werden will, meist zu kurz gedacht.
2. Freelancer (1.500–5.000 €)
Ein guter Freelancer liefert eine individuelle Website zum fairen Preis. Die Risiken liegen woanders: Verfügbarkeit (was passiert bei Krankheit oder Auslastung?), Wartung nach dem Projekt und die Frage, wer sich in zwei Jahren noch um Updates kümmert.
3. Agentur (ab 3.000 €)
Agenturen kosten mehr, liefern dafür Prozesse: Konzept, Design, Entwicklung, Tests, Launch — und vor allem einen Ansprechpartner, der auch nach dem Go-live erreichbar ist. Nach oben ist die Skala offen: komplexe Web-Anwendungen mit Login-Bereichen, Buchungssystemen oder Schnittstellen liegen deutlich über dem Einstiegspreis.
Die laufenden Kosten, die gern verschwiegen werden
- Hosting: 5–30 € pro Monat für normale Unternehmens-Websites
- Domain: 10–30 € pro Jahr
- SSL-Zertifikat: sollte inklusive sein — wenn nicht, Finger weg
- Wartung & Updates: je nach System 0–100 € pro Monat (Baukasten: inklusive, WordPress: Pflicht, individuell entwickelt: gering)
- Inhaltspflege: der am meisten unterschätzte Posten — planen Sie Zeit oder Budget ein
Woran Sie ein faires Angebot erkennen
- Der Anbieter fragt zuerst nach Ihren Zielen, nicht nach Ihrem Budget
- Das Angebot listet konkrete Leistungen auf (Seitenanzahl, Design-Umfang, responsive Umsetzung, Suchmaschinen-Grundlagen, Rechtstexte-Einbindung)
- Laufende Kosten stehen transparent im Angebot — nicht im Kleingedruckten
- Sie bekommen Referenzen, die Sie live ansehen können
- Es gibt eine klare Antwort auf die Frage: „Wem gehört die Website am Ende?" (Richtige Antwort: Ihnen.)
Unser Fazit
Eine professionelle Unternehmens-Website ist 2026 ab etwa 3.000 € realistisch — alles deutlich darunter spart an Stellen, die Sie später doppelt bezahlen. Entscheidend ist nicht der niedrigste Preis, sondern das beste Verhältnis aus Qualität, Betreuung und Folgekosten.
Sie möchten wissen, was Ihr konkretes Vorhaben kosten würde? Stellen Sie unverbindlich eine Anfrage — Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung, keine Verkaufsshow.